Werders Talente, Teil 7: Levin Öztunali

09.01.15 | von | Kategorie: Spieler | 3 Kommentare

Ins neue Jahr 2015 starten wir in der Nachwuchsreihe um Werders Talente mit einer Sonderausgabe für ein Talent, dass erst seit wenigen Tagen bei uns weilt. Am 21. Dezember verkündete Werder Bremen die Verpflichtung von Levin Öztunali. Der Mittelfeldspieler ist bisher der einzige Neuzugang in der Winter-Transferperiode und wurde für anderthalb Jahre von Bayer Leverkusen ausgeliehen, wo er noch einen Vertrag bis zum Sommer 2018 besitzt. Werder besitzt keine Kaufoption und die Leihe gilt in der kommenden Saison nur für die erste Liga.

LEVIN ÖZTUNALI

Eckdaten: Mittelfeld, geboren am 15. März 1996 in Hamburg, 184cm groß
Werder: im Verein seit Januar 2015, Leihvertrag bis Sommer 2016
Nationalelf: aktueller U20-Nationalspieler (5 Spiele), bisher 38 U-Länderspiele (3 Tore)
Bilanz 2013/2014: 13 Spiele (1 Tor, 3 Vorlagen) in der U23, 9 Bundesliga-Spiele
Bilanz 2014/2015: 3 Spiele (1 Tor, 2 Vorlagen) in der U19, 6 Bundesliga-Spiele, 1 CL-Spiel, 1 DFB-Pokal-Spiel
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Levin Öztunali bestritt bisher 30 Spiele im Herrenbereich

Levin Öztunali bestritt bisher 30 Spiele im Herrenbereich

Levin Öztunali wurde vor über 18 Jahren in Hamburg geboren und spielte sieben Jahre für den Hamburger SV. Das klingt erst einmal böse. Es kümmert aber erfreulicherweise unter den Werderfans kaum jemanden. Auch in der Vergangenheit kamen Spieler mit dem Geburtsort Hamburg nach Bremen, einer dieser Garde war beispielsweise Martin Harnik. Oder sie wechselten sogar direkt vom HSV zum SV Werder, wie einst Fabian Ernst, der ein wichtiger Bestandteil der Double-Mannschaft wurde. Auch Levins Opa wird in Bremen weniger als Kultfigur des Rivalen wahrgenommen, gilt vielmehr als der nette Kumpel der eigenen Vereins-Legende Max Lorenz.

Heute wird Öztunali in Belek also erstmals in Grün-Weiß in einem Testspiel unterwegs sein. Gewollt war dies schon länger, doch diesen Willen teilte Werder mit vielen, vielen anderen Klubs. Überregionale Aufmerksamkeit erlangen die Talente meist in der C-Jugend, wenn sie in der U15 ihres Klubs auflaufen. Nachdem sie vorher nur gegen Klubs aus dem Umland auf Verbandsliga-Ebene spielen, machen dann in der Regionalliga Nord die Talente aus Hannover, Bremen, Kiel, Hamburg oder Wolfsburg den Titel unter sich aus. Zudem gibt es von der Verbandsauswahl Übergänge in die Nationalmannschaft des DFB, die ab der U15 existiert.

Öztunali machte in seiner ersten Saison in der U15 schnell alle auf sich aufmerksam. Mit den Hamburger C-Junioren startete er gut, am Ende wurde das Team hinter Hannover 96 (u.a. mit Werders heutigem U23-Kicker Onur Capin) und vor Werder Vizemeister. Aus der Hamburger Mannschaft ragte Öztunali mit Kapitänsbinde am Arm sichtbar heraus, nicht nur aufgrund seiner damals im Vergleich mit den gleichaltrigen Mannschaftskollegen frühreifen Physis. Vielmehr waren es seine Dynamik und seine starke Technik, die die Blicke auf ihn lenkten. Das sehr gute Spielverständnis und die Fähigkeit, Dynamik und Technik gewinnbringend einzusetzen, sorgten dann dafür, dass die Augen der Zuschauer nach dem ersten Schauen auf ihm hängen blieben.

Es folgte die Berufung in den DFB-Kader für U15-Länderspiele gegen Polen. Seit seinem Debüt im November 2010 gehört Öztunali fest zum Kader der U-Mannschaften, absolvierte bis heute 38 Länderspiele. Im Sommer 2013 übersprang er die U18, spielt seitdem als jüngerer Jahrgang eine Auswahlmannschaft höher. Ebenso wie sein Leverkusener Teamkollege Julian Brandt. Mit ihm und seinem neuen Teamkollegen Davie Selke gewann Öztunali im Sommer letzten Jahres die U19-Europameisterschaft. Dabei war er Leistungsträger und Führungsspieler, auf dem Platz als Verbindungsspieler enorm wichtig für das Gesamtgebilde.

Als er den Pokal in die Höhe recken konnte, stand Öztunali bereits ein Jahr im Profikader von Bayer Leverkusen, kam in neun Bundesliga-Partien zum Einsatz. Der Wechsel zum Werksclub, der im Januar 2013 festgemacht wurde, bahnte sich schon zuvor bereits längere Zeit an. Bayer gehörte zu einer Reihe von Klubs, die frühzeitig ihr Interesse bekundeten – zu dieser Reihe zählte auch Werder Bremen, wie viele weitere Klubs aus dem In- und Ausland.

Als bei Familie Öztunali die ersten Zweifel aufkamen, ob der Hamburger SV für Levin die bestmögliche Ausbildung garantieren konnte, klingelten auch die Bayern, Borussia Dortmund oder Hoffenheim durch, bekamen aber alle eine Absage. Stattdessen entschied man sich, dass Levin bis zum Sommer 2013 beim HSV bleiben sollte. Ein bewusst gewählter Zeitpunkt, weil er dann alterstechnisch von der B-Jugend in die A-Jugend aufsteigen würde. Und dann verstärkten sich die Zweifel. Die U19 des HSV befand sich beim letzten Öztunali-Jahr im Abstiegskampf, die U23 stand nicht nur einmal kurz vor dem Abstieg aus der Regionalliga Nord. Die Durchlässigkeit nach oben war beim HSV alles andere als gut, die individuelle Ausbildung anderswo besser. Und die Manager- und Trainerbüros des Profiteams wiesen ständig wechselnde Namensschilder auf.

Zudem gab es dank der Verwandtschaft zu Uwe Seeler noch ein ganz besonderes Thema. Vater Mete Öztunali begründete den Abgang später auch damit, dass sein Sohn beim Hamburger SV ständig mit Seeler in Verbindung gebracht und auch ständig an ihm gemessen werden würde. Daraus entsteht eine höhere Druck-Situation als bei anderen Klubs. Zumal der HSV es selbst auch offensiv nach außen verkaufte, immer wieder zuerst vom “Seeler-Enkel” sprach, danach erst Namen Öztunali erwähnte. Als Randnote sei erwähnt, dass Werder bei der Wechselbekanntgabe jeglichen Hinweis auf den berühmten Opa vermied.

Doch zurück zum HSV. Die Abstiegssorgen der U19 sorgten für ein kurioses Hin und Her im Ärger über Öztunalis Abgang. Nach der im Januar erfolgten Wechsel-Entscheidung standen noch einige Monate an, bevor der Mittelfeldspieler den Weg von Hamburg nach Leverkusen anzutreten hatte. Auch weil er bevorzugte, die Schule nicht während des Schuljahres zu wechseln. Sein Abitur machte er dann 2014 in Leverkusen mit einem Notenschnitt von 2,2.

Die Hamburger Vereinsführung, damals noch mit Frank Arnesen an oberster Stelle, streckte sich bei den Vertragsgesprächen, sprach vom finanziell besten Angebot, das man je einem so jungen Spieler gemacht habe. Um dann Leverkusen und Öztunali nach dessen Entscheidung für Bayer vorzuwerfen, dass er nur wegen des Geldes gewechselt sei. Einhergehend mit dem Beschluss, Öztunali nicht mehr in der A-Jugend der Hamburger spielen zu lassen. Dort war er eigentlich Leistungsträger, war vorzeitig aus der B-Jugend hochgezogen worden. Und in diese wurde er nun zurückgestuft. Allerdings nicht ohne die Ansage, dass er nicht in der Startelf auflaufen dürfe, da die beim HSV verbleibenden Kicker intensiver gefördert werden sollten.

Öztunali nahm es hin und machte das Beste aus der Situation, während die Hamburger medial Gegendwind von Vater Mete und Opa Uwe bekamen. Bis dann plötzlich Mitte April alles über den Haufen geworfen wurde. Levin stand gegen Hansa Rostock wieder bei der U19 im Kader, durfte sofort in der Startelf ran. Die Abstiegssorgen der Hamburger A-Junioren waren zu groß geworden, sie überholten den „Perspektiv-Beschluss“. Ein sofort wieder gut spielender Öztunali half dann zum Ende der Rückrunde mit, dass die U19 gegen Cottbus, Hannover und Hertha BSC gewann und den Klassenerhalt schaffte. Als der erreicht war, wurde der Rettungshelfer wieder zur B-Jugend geschickt. So kam es noch zu der lustigen Begebenheit, dass Öztunalis letzter Auftritt im HSV-Trikot gegen die U17 vom SV Werder stattfand. Und die Bremer deutlich mit 4-0 gewannen. Zweifacher Torschütze war Maximilian Eggestein, der aktuell in Belek zusammen mit dem damaligen Hamburger trainiert. Beim Werder-Sieg stand als Trainer zudem Viktor Skripnik an der Linie.

Davie Selke und Levin Öztunali während der U19-Europameisterschaft. Bei einem Twitterchat vom SV Werder ließ Selke wissen: über Werder sprachen beide erst, als der Wechsel von Öztunali nach Bremen bereits feststand

Davie Selke und Levin Öztunali während der U19-Europameisterschaft. Bei einem Twitterchat vom SV Werder ließ Selke wissen: über Werder sprachen beide erst, als der Wechsel von Öztunali nach Bremen bereits feststand

Als das Thema Öztunali zum Ende der Hinrunde aufkam, nickte Skripnik die Personalie ab. Es war ein Überraschungstransfer, da Thomas Eichin und Rouven Schröder zuvor unisono von klaren Verstärkungen gesprochen hatten, man als Neuzugänge keinen 18-Jährigen erwartete. Und doch war man bei Werder davon überzeugt, einen guten und passenden Fang machen zu können. Zumal Torwarttrainer Christian Vander sowie Co-Trainer Torsten Frings den Neuzugang durch ihre Abstecher zur U20-Nationalmannschaft des DFB persönlich kennengelernt hatten und vor allem der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler Frings seinem Chef Skripnik von Öztunali vorschwärmte. Auch, dass dieser sehr gut zur Spielidee des Ukrainers passe, der beim Wort Fußballspiel sehr gern die dritte Silbe betont.

Genau das ist es auch, das den 18-Jährigen auszeichnet: Er versteht eine Menge von dem, was da auf dem Platz vor sich geht. Spielverständnis und -intelligenz sind in hohem Maße vorhanden, seine Übersicht ebenfalls klasse. Dazu gesellt sich eine besondere Fähigkeit, die bei Talenten den Unterschied zwischen gut und sehr gut ausmacht: Er kann ein Spiel lesen, insbesondere die Bewegungen seiner Gegenspieler, wenn er seinen Antritt startet. In seiner unwiderstehlichen Art zieht er an, kann sich durch mehrere Gegenspieler durchtanken und ist dank seiner engen Ballführung, seiner guten Technik und insbesondere seiner Beidfüßigkeit schwer vom Ball zu trennen, weil er eine Unmenge an Reaktionen auf die Aktionen der Gegenspieler im Repertoire hat.

Solche Tempodribblings kann er zudem in allen Bereichen des Feldes anwenden. Im Strafraum, um dann abzuschließen. Vor dem Strafraum, um aus der zweiten Reihe seinen guten Distanzschuss anzubringen oder auch an der Mittellinie, um als Verbindungs- bzw. Umschaltspieler den Ball nach vorne zu treiben. Gerade deswegen ist er auf dem Platz am besten nicht ganz vorne platziert, damit man ihm nicht den Weg nimmt, den er so gerne geht. Dank seiner Robustheit kann er zudem, obwohl er am liebsten durch die Mitte agiert, auch auf den Außen spielen und dort seine Schnelligkeit einsetzen. Erreicht er mit seiner Endgeschwindigkeit zwar klar nicht die Topwerte der Liga-Sprinter, ist er doch auch alles andere als langsam und zudem vor allem in Kombination mit dem Abschirmen des Balles nur schwer einzufangen.

Und doch kann er eingefangen werden, denn sein Zweikampfverhalten passt sich erst nach und nach dem Herrenbereich an. Ähnlich wie bspw. Emre Can war auch Öztunali körperlich früh den Konkurrenten überlegen und wurde daher richtigerweise frühzeitig in den Altersstufen hochgezogen, um sich nicht zu sehr an die physisch unterlegenen Gegenspieler zu gewöhnen, um weiter gefordert zu werden, Antworten auf neue Herausforderungen zu finden. Dieser Physis-Vorteil ist auf Bundesliga-Niveau aber mit einer Umstellung verbunden. Zwar hat Öztunali eine gute Antizipation in den Zweikämpfen und auch auf Profi-Level keine schlechten Werte vorzuweisen, jedoch lernt er immer wieder neue Kniffe der Gegenspieler kennen, auf die er sich nach und nach einstellt. Werder kommt es daher zugute, dass der weiterhin in der A-Jugend spielberechtigte 18-Jährige schon anderthalb Jahre Profitraining und Kräftemessen gegen gestandene Profis bei Bayer Leverkusen in seiner Vita hat.

Wie sehr ihm das in anderen Bereichen schon geholfen hat, ist aufgrund der beschränkten Einsatzzeit gegen Profis schwerer zu beurteilen. Sein Kopfballspiel muss sich verbessern, er muss seine Dynamik dort im Herrenbereich besser einsetzen. Er geht allerdings auch selten in solche Duelle und sucht sie auch nicht, sein Metier ist am Boden. Dort muss er am Einsatz seiner Handlungsschnelligkeit arbeiten. Das reicht vom ganz simplen Sammeln von Erfahrungen, um sich entsprechend durchzusetzen, bis zu höherer Körperspannung, da er sich kurioserweise ohne aufgenommenes Tempo leichter den Ball wegspitzeln lässt, als wenn er ihn im Tempodribbling abschirmt. Solche fast schon einfachen Ballverluste sowie die Notwendigkeit, sich in der Defensive und in den Zweikämpfen zurechtzufinden, erlauben ihm auch derzeit noch nicht einen Stammplatz direkt vor der Abwehr der Leverkusener. Wichtig wird auch sein, dass der sehr bodenständige Charakter sich nicht mehr so häufig als Talent wahrnimmt, weswegen er auf dem Platz phasenweise so zurückhaltend und nervös auftritt wie bei seinem Antritts-Interview in Bremen.

Die Frage, wo er bei Werder seinen Platz finden wird, ist wohl ab Sommer einfacher zu beantworten. Dann beendet Clemens Fritz seine Karriere und ein Abgang von Zlatko Junuzovic zeichnet sich ebenfalls ab. Gerade auf den Positionen, die diese beiden Spieler bekleiden, wäre Öztunali am besten im aktuellen Rauten-System von Werder aufgehoben. Zumal er Junuzovic dahingehend ähnelt, dass er wie der Österreicher seine Stärken darin hat, den Ball nach vorne zu tragen. Mehr als brauchbare Standards treten kann der gebürtige Hamburger ebenfalls. Nicht unwahrscheinlich, dass er daher mit dem Hintergedanken der Junuzovic-Nachfolge umso heller auf dem Werder-Radar aufblinkte.

Bis dahin bleibt die Rückrunde, in der es für Werder um viel geht. Trotz seines Alters und des Drucks sollte Öztunali bereits in der Lage sein, sich nicht nur Spielzeit zu erarbeiten, sondern Werder auch zu helfen. Von Skripnik vor Kurzem als Spieler beschrieben, der den Unterschied machen kann, ist er aufgrund seiner Fähigkeiten zudem polyvalent einsetzbar und kann mehrere Positionen im Bremer Spiel nicht nur einnehmen, sondern auch, je nach Spielsituation, unterschiedlich interpretieren. Sollte Werder bspw. gegen Bayern München mit einer Raute agieren, würde sich die Zehnerposition anbieten, da er dort defensiver als Aycicek agieren kann. Auf der Zehner-Position wird Öztunali zudem zu Spielzeit kommen können, weil Obraniak vor einem Wechsel steht, Werder angeblich keinen Offensiv-Transfer mehr plant und Aycicek und Alternativ-Option Bartels sich auf dem Posten zu sehr ähneln. Öztunali könnte dort als Spielertyp andere Aufstellungsmöglichkeiten im Mittelfeld oder im Sturm mit sich bringen.

Als Einwechselspieler kann er zudem bei Führung und Rückstand Spieler auf diversen Positionen ersetzen. Am Ende wird seine Paradeposition im Rautensystem wohl eine Halbposition bleiben, auch wenn er diese weder bei Bayer Leverkusen noch in der Nationalmannschaft bekleidet hat. Beim DFB agierte er meist zentral, hatte einen defensiven Mittelfeldspieler neben oder gar zwei hinter sich. Was er dort an Aufgaben auf dem Feld übernahm, passt bei Werder zu jenen auf der Halbposition. Auch, wenn Skripniks ersten Aussagen darauf schließen lassen, dass er ihn nicht selten auch offensiver einsetzen wird.

Zu den Aufgaben, die ihm Viktor Skripnik zuteilen wird, gehört auch, dass er den Ball sucht, Tormöglichkeiten kreieren will. Etwas, das dem Bremer Spiel zuletzt zu sehr abging, insbesondere, seit Aaron Hunt den Verein im Sommer verließ. Und insbesondere, weil man Spieler wie Elia im Kader hatte, die man einsetzen muss – jedoch zu wenige Spieler, die andere einsetzen können. Das kann Öztunali. Und zudem ist er in der Lage, seine eigenen Chancen zu kreieren, aus der zweiten Reihe abzuziehen oder auch den direkten Weg in den Strafraum zu suchen. Zugutekommen sollten ihm Spielertypen wie Aycicek und Bartels, die beide sehr gut ‘one-touchen’ können. Ebenso, dass Franco Di Santo mitspielen kann und nicht vollständig auf perfekte Zuspiele vor dem Tor angewiesen ist. Zu guter Letzt gibt es da ja auch noch Davie Selke. Werder-Stürmer, U19-Europameister-Mitfeierer und Friseur-Kollege von Levin.

 

WorumBlog-Talentreihe 2014/2015:
Nachwuchs Round-up 2014
Teil 1: Marnon Busch & Cimo Röcker
Teil 2: Julian von Haacke & Martin Kobylanski
Teil 3: Luca Zander & Levent Aycicek
Teil 4: Melvyn Lorenzen & Davie Selke
Teil 5: Ole Käuper & Maximilian Eggestein
Teil 6: Lukas Fröde & Marcel Hilßner

 

 

Foto #1 und #2 von Instagram Levin Öztunali (http://instagram.com/levinoezt/)