Ailton: “Als würde man eine Frau heiraten, die man nicht liebt”

14.11.11 | von | Kategorie: Interviews | 13 Kommentare
Daumen hoch: Loge im Weserstadion und Ailton, das passt.

Daumen hoch: Loge im Weserstadion und Ailton, das passt.

Denkt man an Ailton in der kalten Jahreszeit, so kommt automatisch das Interview mit Thomas Schaaf in den Sinn, der den zu lange im warmen Brasilien weilenden Stürmer ‘helfsbestrafen’ will. Doch die Zeit als Werderspieler ist (zu) lange her, über sieben Jahre sind vergangen. Geändert hat sich seitdem vieles in Tonis Leben, seinen Ex-Trainer würde an diesem kalten Nachmittag vor allem eines freuen: Fast auf die Minute genau kommt Ailton mit seinem Freund und Dolmetscher Manolo zum vereinbarten Zeitpunkt am Weserstadion an.

Es geht in die von der WISAG freundlicherweise zur Verfügung gestellte Businessloge. Der direkte Ausblick auf Tonis Lieblingsspielplatz, den Rasen des Stadions, sorgt für etwas Wärme ums Herz. Trotzdem muss ein Kaffee nachhelfen. “Ist kalt hier”, begründet er mit Blick auf die Kaffeetasse. Das Wetter dürfte das Einzige sein, was Ailton nie richtig an Bremen lieben konnte. Unweit von ihm liegen auch Decken mit Werderraute, doch so kalt ist es dann noch nicht, sie werden dort liegen bleiben.

Nicht nur durch den Kaffee taut der Brasilianer dann auf, schnell ist er aufmerksam im Gespräch. Anders als man es aus den TV-Interviews vom Spielfeldrand kennt, lässt er sich dabei von Manolo die Fragen auf Portugiesisch übersetzen und beantwortet sie auch in seiner Muttersprache. Verständnisprobleme hat er aber nicht. Als es zu einer Nachfrage kommt, antwortet Toni direkt auf Deutsch und spaßt in Richtung Dolmetscher. Es bleibt nicht der letzte Lacher in der Gesprächsrunde. Spätestens da ist er in seinem Element und man als Zuhörer wieder vollends vertraut mit dem altbekannten Ailton.

Und dieser gibt dann im Laufe des Gespräches Einblicke in seine heutige Zeit, erzählt von Erinnerungen, Erlebnissen und seinem besten Freund in Deutschland. Dass von der Freundschaft auch nächstes Jahr nochmals die Rede sein wird, scheint mehr als möglich, da 2012 Tonis Biographie in Buchform erscheinen soll. Eine Kostprobe, was uns da erwartet, gab der Bundesliga-Torschützenkönig von 2004 im Interview. Viele tolle Geschichten und immer viel Spaß: Das’ Ailton.

Worum.org: Toni, mal wieder in der alten Heimat in Bremen… Was genau machst Du hier?
Ailton: Ich bin hier, um meine Freunde zu besuchen. Ich bin ja liebend gern in Bremen, und sobald sich die Möglichkeit ergibt, komme ich immer wieder, um alle Leute, die mir am Herzen liegen, zu besuchen.

Wie oft im Jahr bist Du in Bremen?
Normalerweise so zwei, drei mal im Jahr. Aber es kommt auch oft vor, dass ich hier kurzfristig Termine habe oder zu einem Freundschaftsspiel eingeladen werde. Immer wenn ich in Europa bin, komme ich auch nach Bremen.

Guckst Du Dir dann auch die Spiele von Werder im Stadion an?
Selbstverständlich, ansonsten bräuchte ich ja auch nicht nach Bremen kommen. (lacht) Es ist immer schön, im Weserstadion zu sein, da kommen so viele Erinnerungen und die ganzen tollen Momente, die ich hier hatte, auch wieder hoch. Das Problem ist, dass ich wirklich oft Heimweh habe.

Ailton und Dolmetscher Manolo lauschen aufmerksam der Frage

Ailton und Dolmetscher Manolo lauschen aufmerksam der Frage

… nach Brasilien?
Nein, nach Bremen und zum Stadion!

Ailton dreht sich zu seinem Dolmetscher, merkt schelmisch an “Dein Deutsch ist ein Problem, die verstehen Dich nicht” (lacht)

Wo sieht man Dich aktuell selber spielen, bist Du noch bei Rio Branco unter Vertrag?
Nein, bin ich nicht mehr. Es war auch nur geplant, dass ich dort kurze Zeit spiele, das war so mit Julio Cesar abgesprochen. Ich wollte ihm helfen, aber es war von Anfang an angedacht worden, dass dies nur für eine kurze Weile ist.

Deine Karriere neigt sich langsam dem Ende zu, was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Am liebsten wäre mir ja, dass ich hier bei Werder einfach weiterspielen könnte oder irgendeine Funktion übernehme. (lacht) Nein, das ist nur Spaß. Mit Fußball ist meine Karriere nun zu Ende. Ich bin jetzt Geschäftsmann in Brasilien, habe dort ein Bauunternehmen gegründet. Das geht gerade alles los und es ist mein Ziel, dort was Tolles auf die Beine zu stellen.

Dein Lebensmittelpunkt wird dann hauptsächlich in Brasilien liegen…
Hauptsächlich wird der in Brasilien und Mexiko liegen, weil die Kinder in Mexiko zur Schule gehen und ich deswegen zwischen beiden Ländern immer pendele. Ich bin aber halt auch oft in Europa, um hier Geschäfte zu machen.

Gibt es die Pferderanch eigentlich noch?
Natürlich! Ailton ohne Pferderanch wäre wie Ailton ohne Ball! (lacht) Ailton mit Ball und mit Pferden ist glücklich. (lacht) Ich habe jetzt endlich ein bißchen mehr Zeit, um mich um die Pferderanch zu kümmern. Fußball und Pferde waren einfach schon immer meine Leidenschaft. Ich habe mich gestern schon dabei erwischt, wie ich hier mit Pferden geredet habe, die fehlen mir jetzt schon wieder. (lacht)

Gibt es in Deinem brasilianischen Zuhause Erinnerungen an Deine Bremer Zeit?
Klar, Bremen war ja nunmal meine beste Zeit, hier habe ich alles gewonnen. Ich habe ein eigenes Zimmer nur für solche Sachen. Da gibt es auch Sachen von Hamburg, Schalke und Duisburg. Aber eine Seite ist extra nur für die Bremer Sachen. Für das Zimmer gibt es nur einen Schlüssel und den hab ich immer bei mir. Dort findet man alles von Bremen: Videos, Fotos, Trikots…

Du hast mal von einem Abschiedsspiel im Weserstadion erzählt. Gibt es die Pläne noch?
Das ist noch ein ganz großer Traum von mir. Das wäre für mich was ganz Schönes und ich glaube auch für die Fans. Denen will ich auch ein letztes Mal noch was zurückgeben für die Unterstützung über die ganzen Jahre. Aber das liegt ja nicht an mir alleine. Das hängt auch von Werder ab, ob die so ein Spiel hier wollen. Am besten wäre ein Spiel mit der damaligen Meistermannschaft gegen die jetzigen Profis. Das wäre dann nicht nur für mich etwas Schönes, sondern auch für die damalige Mannschaft, mit der wir so eine grandiose Saison gespielt haben. Dann könnten auch die sich noch ein letztes Mal von den Fans verabschieden. Die Fans haben das verdient, und das wäre ein super Abschied für alle.

Mit Klaus Allofs schon über so ein Spiel gesprochen?
Nein, mit Klaus Allofs hab ich da noch nicht drüber gesprochen. Ich warte da einen guten Zeitpunkt ab, weil gerade letzte Saison war ja nicht so erfolgreich, und da wollte ich darüber nicht mit ihm sprechen. Ich warte nochmal die nächste Zeit ab und werde das dann mit ihm und dem Präsidium mal in Angriff nehmen.

Ausblick aus der Loge: hier würde Ailton gerne die Meistermannschaft von 2004 nochmals sehen.

Ausblick aus der Loge: hier würde Ailton gerne die Meistermannschaft von 2004 nochmals sehen.

Du erwähntest ja schon, dass auf jeden Fall die Meistermannschaft von 2004 bei einem Abschiedsspiel dabei sein soll. Wer düfte außerdem nicht dabei fehlen?
In erster Linie sollten die elf spielen, die auch in der Meistersaison am meisten gespielt haben. Für mich die höchste Priorität haben dabei Micoud, Klasnic, Lisztes oder auch Fabian Ernst. Dieser Kern von der damaligen Mannschaft einfach. Lisztes war ja zum Schluss dann leider verletzt.

Und außerhalb dieser Mannschaft noch, Julio Cesar beispielsweise?
Ja klar, der muss mit dabei sein, auch ein Marco Bode muss da mit zu. Mit dem hatte ich ja auch noch zusammengespielt. Die gehören ja auch beide noch mit zur großen Werder Familie. Ronaldo oder Romario mag ich auch sehr, aber die gehören nicht zu so einem Spiel. Es sollen dort keine Berühmtheiten auflaufen, sondern die, die es sich verdient haben.

Sprichst Du mit einigen von den damaligen Kollegen noch? Rufen die Dich auch in Brasilien an?
Mit Paul Stalteri und Ümit Davala habe ich noch am meisten Kontakt. Wir sind viel per Mail oder auch Facebook in Kontakt. Lustigerweise kam ich mit den beiden auf dem Feld nicht so gut klar, aber außerhalb dafür umso besser. Das waren einfach Personen, die die Mannschaft zusammengebracht haben und wo eine bis heute andauernde Freundschaft entstanden ist.

Einer ist kein Freund von Dir geworden: Felix Magath…
… Nein, nein, Magath ist mein Freund! Mein bester Freund in Deutschland! (lacht)

Ailtons Handy klingelt, er teilt dem Anrufer kurz mit, dass er im Moment keine Zeit hat und legt auf.

Das war Magath! (lacht)

Du wurdest unter ihm schon als Fehleinkauf abgestempelt, hattest Du da Pläne, nach Brasilien zurückzukehren?
Sofort! (lacht) Felix Magath ist kein schlechter Trainer, das muss ich hier wirklich mal betonen. Er ist aber anstrengend. Werder hat für mich fünf Millionen Mark bezahlt und erst dann kam Magath. Das Problem war, dass er mich nicht geholt hätte. Wir haben in der Saison ja überhaupt nicht gut gespielt, Magath wollte sehr defensiven Fußball spielen, und da hab ich als extrem offensiver Spieler einfach nicht reingepasst.

Mein Fußballstil hat einfach nicht zu Magaths Stil gepasst. Und dann war da noch das Kommunikationsproblem, Magath ist einfach zur Presse gegangen und sagte, dass ich ein Fehleinkauf war. Das fand ich nicht gut und das war richtig unangenehm für mich. Ailton und Magath passte einfach nicht.

Was genau hat Thomas Schaaf dann anders gemacht?
Er war einfach besser. (lacht) Thomas Schaaf ist ganz anders. Er ist zwar auch ein deutscher Trainer, aber er hat eine ganz andere Mentalität. Thomas versucht zu jedem Zeitpunkt seine Fußballspieler zu verstehen, egal was für eine Nationalität die haben. Er lässt die Spieler aus Brasilien oder Peru oder so ihr Ding erstmal machen, wie sie es aus der Heimat gewohnt sind.

Ich erinnere mich noch daran, wie ich damals weg wollte und mit Botafogo in Verhandlungen stand. Ich weiß nicht mehr, wieso das nicht geklappt hat, auf jeden Fall musste ich erstmal hier bleiben. Thomas Schaaf kam dann zu mir und meinte, er würde mir eine Chance geben. Er machte mir klar, dass dies meine letzte Chance sei und fragte, ob ich sie denn nutzen will. Ich nahm die Herausforderung an, weil ich allen beweisen wollte, dass ich kein Fehleinkauf bin. Dann kam auch direkt Claudio Pizarro, endlich ein Südamerikaner, der mich verstand. Und was dann passierte, wissen ja alle. (lacht)

Würdest Du heutzutage anders handeln, wenn Du nochmal vor der Wahl stehen würdest, zu Schalke zu wechseln?
Diese Entscheidung habe nicht nur ich alleine getroffen, da waren auch noch andere beteiligt, die da ein Rolle spielten.

Berater?
Nicht nur. Es waren viele Faktoren. Wenn ich so zurückblicke, war der Wechsel zu Schalke kein Fehler. Der große Fehler war der Wechsel von Schalke zu Istanbul. Ich hätte in Deutschland bleiben müssen. Ich hatte noch für zwei Jahre den Vertrag bei Schalke, danach hätte ich weiter in Deutschland spielen und auch gut zurück zu Werder gehen können.

Aber es ist klar, dass alle immer wieder fragen. Ich habe sechs Jahre lang erfolgreich hier gespielt, wieso also der Wechsel zu Schalke? Aber das gehört doch auch zum Fußball. Diego wechselt, Klose wechselt, Özil wechselt, auch Claudio Pizarro ist zu Bayern gegangen. Frings kann man da auch noch nennen. Aber nur Ailton wird immer nach dem Wieso gefragt. (lacht)

Meinst Du heutzutage, dass Du in finanzieller Hinsicht manchmal etwas naiv gehandelt hast?
Nein, das ist einfach mein Temperament. Ich mach das jetzt und aus. Als Spieler hat man ja auch nur knapp zehn Jahre, wo man Geld verdienen kann, und das wars. Jeder Fußballspieler versucht in dieser Zeit das Beste herauszuholen, alles andere wäre eine Lüge.

Nach der Bremer Zeit hattest Du noch ein gutes Jahr auf Schalke, wo Du 13 Tore geschossen hast…
… Nein, mehr! UI Cup, Pokal und Bundesliga, … das waren mindestens 32 Tore! (lacht)

Danach kamen dann Istanbul, Hamburg und viele andere Vereine. Wieso lief es nie wieder so gut wie in Bremen?
Ich will es so beschreiben: Das war alles genau so, als würde man eine Frau heiraten, die man nicht liebt.

Zu deiner Hamburger Zeit gab es am letzten Spieltag ein Spiel um die direkte Champions League-Quali, dort hattest Du kurz vor Schluss eine Großchance, die aber danebenging. Gibst Du hier und jetzt zu, dass Du einfach nicht treffen wolltest?
In diesem Moment war der Platz von Hamburg einfach scheiße! (lacht) Zwei Tage vor dem Spiel fand dort ein American Football-Spiel statt und die haben den Platz kaputtgemacht. Auf einem anderen Platz hätte ich hunderprozentig getroffen. (lacht)

Das war ein sehr interessantes Spiel. In der Situation war ich entweder der Bandit oder der Held. Ich war der Bandit.

Ailton erzählt, die Talkrunde am Tisch lauscht.

Ailton erzählt, die Talkrunde am Tisch lauscht.

Für Bremer Verhältnisse aber ein Held.
Dankeschön. (lacht) Das ist einfach Fußball, die für mich beste Sportart der Welt. Das wäre aber für mich ein Tor gewesen, was ich nicht gerne gemacht hätte. Die Szene ging danach noch tausendmal durch meinen Kopf.

Letztes Jahr hast Du es nochmal beim FC Oberneuland versuchst, woran scheiterte das Engagement?
Nachdem ich bei Campinense Clube in Brasilien war, kam die Phase, wo mir irgendwie egal war, für welchen Club ich spiele. Ich wollte einfach den für mich normalen Tagesablauf haben, mit Training, Spielen, etc. Dieses Gefühl, dass ich allen zeigen wollte, wer denn Ailton ist, war aber nicht mehr da. Deswegen hatte ich dann auch die Angebote von Uerdingen und Oberneuland angenommen.

Viele belächeln Dich dafür, dass Du dann letztendlich nur noch bei kleinen Vereinen warst. Stört Dich das?
Ich wollte ja trotzdem noch eine Herausforderung haben. Wenn du zehn Tore mit Werder schießt, ist es einfacher. Acht oder neun Tore bei Oberneuland sind sehr viel schwerer. Ich wollte einfach gucken, wo meine Grenzen sind, was ich da noch in so einer Mannschaft erreichen kann. Ich wollte mich selbst testen.

Fehlt Dir der Applaus der Fans, die vollen Stadien, etc.?
Nein, mir war im Kopf immer klar, dass dieser Moment irgendwann kommt, wo die Karriere vorbei ist. In Oberneuland waren vielleicht tausend Leute, bei Uerdingen höchstens doppelt so viel. Für mich war das normal. In der Zeit habe ich aber eines gelernt: Niemand auf dieser Welt kann in meinem Kopf löschen, was ich hier bei Werder für wunderschöne Zeiten hatte.

Viele Leute verurteilen mich jetzt, weil ich bei so vielen Mannschaften gespielt habe. Aber niemand sieht mehr, was ich hier geleistet habe. Die Leute vergessen das leider und sehen nur noch die kleinen Mannschaften.

Wir nicht
Ah, Dankeschön. (lacht)

Wenn Du Dich zurückerinnerst an deine Werder-Spiele, welches war für Dich das schönste?
3:1 in München – gegen Bayern München – Deutscher Meister! Das vergisst du nie, definitiv.

Aber da gab es noch ein Spiel. Das war einfach fantastisch. UEFA Cup, wir haben 0:3 in Lyon verloren und zu Hause haben wir dann 4:0 gewonnen. Ich habe da zwar kein Tor geschossen, aber eine schöne Vorlage für Claudio gegeben. Das war so ein fantastisches Spiel, das werde ich auch nie vergessen.

Was war Dein schönstes Tor?
Das war auch beim Spiel in München. Das war einfach ein schönes Tor. Ich schieß den Ball in die Luft und keine Chance für…Wie heißt dieser Torwart…

Oliver Kahn
Ja, genau. (lacht) Wir haben 3:1 gewonnen und als es kurz vor Schluss so stand, hat es klick gemacht im Kopf, und ich konnte sagen: Ich bin deutscher Meister.

Im Januar findet in Oldenburg wieder ein Hallenturnier statt, werden wir Dich dort wie schon in diesem Jahr wieder sehen?
Natürlich! Ohne Ailton geht nicht. (lacht)

Wirst du wieder Torschützenkönig?
Was denkst Du? Das’ Ailton. (lacht)

Wie viele Tore wird Dein Kumpel Claudio Pizarro diese Saison schießen?
Elf hat er momentan, oder? Ich denke, 28 werden es nicht werden, 26 oder 27 wären toll. (lacht)

Pizarro ist für mich momentan in der Bundesliga einer der besten Stürmer. Mario Gomez kommt vielleicht noch ran, aber für mich besitzt der nicht die Qualität eines Claudio Pizarro. Seine Erfahrung, sein Denken, sein Auge für den Ball… Wenn er sich nicht verletzt, ist er ein ganz großer Favorit für die Torjägerkanone. Mal gucken, wie viele Tore er haben muss, um das zu werden.

Wenn er Deinen Rekord einstellt, muss er Dich zum Essen einladen.
Nein, dann komme ich nie wieder nach Bremen. (lacht)

Dein Tipp für diese Saison, wievielter wird Werder?
Minimum dritter Platz. Ich bin doch großer Fan von Werder Bremen, allein deshalb sind die für mich immer ein großer Favorit für den Titel. Aber der zweite oder dritte Platz wäre doch auch wunderschön. Es ist wichtig, dass Werder bald wieder Champions League spielt.

Das Interview führten (und die Fotos machten) die Worum-User Kiki, maZe & Snap3Punkte. Ein Dank gebührt neben der Firma WISAG auch Ailtons Freund und Dolmetscher Manolo.