Bild.de twittert ganze Artikel

28.09.09 | von | Kategorie: Allgemeines | 3 Kommentare

Die neuen Medien sind schon erstaunlich. Wozu als Sportreporter noch das Notebook mitnehmen und einen Artikel schreiben, wenn das Handy und ein Twitter-Account für die poetischen Meisterwerke doch schon reichen? Redakteur Twitter-König Robert Matiebel von Bild.de hat sich seinen Artikel zur Situation von Lucien Favre bei Hertha BSC zurechtgetwittert. Und dabei noch stilistisch einen neuen Trend gesetzt.

Lucien Favre hat alles probiert. Doch lyrisch konnte er das Niveau von Matiebel nie erreichen.

Unterm Strich muss man sagen: selten war ein Artikel so knapp, aber doch so gut recherchiert.

Jetzt muss man auf bild.de klicken, um zu verstehen, was hier vor sich geht.

Seine Spieler sind nur Schachfiguren in einem poetischen Gebilde.

Aber leider ist die Welt noch nicht reif für solche Meisterwerke.

Darum muss Matiebel mehr solcher Artikel verfassen twittern!

Wenn nicht freiwillig, dann muss Bild.de handeln und ihn zwingen!

Es geht nicht mehr um Einzelschicksale, sondern um den Journalismus an sich.

Es geht um das große Ganze. Das ganz große Ganze.

Selbst, wenn der Bild-Leser das lange nicht versteht.

Selbst, wenn der Bild-Leser es gar nicht versteht.

Aber der Super-GAU rückt von Ausgabe zu Ausgabe näher.

Im Moment ist Ex-Fußballer Matiebel nicht mehr in Lulu vernarrt.

Herr Preetz Diekmann, handeln Sie!

[MaxUnknown]