Am Tag, als das Worum gegen Gladbach antrat…

15.02.09 | von | Kategorie: Worum | 10 Kommentare

Worum. Sonntagmittag. Leichter Schneefall. Die Frisur sitzt. Immer noch getrübte Stimmung nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach. Man trauert den verlorenen zwei Punkten hinterher, hätte so gern mal wieder drei Punkte geholt. Traurig liest man die letzten Beiträge und checkt dann seine eMails um festzustellen dass ein gewisser Jürgen L. Born, der aber laut eMail anonym bleiben will, ein Angebot für das Worum hat, das man kaum ablehnen kann. Wörtlich: “Wenn ihr meint, es besser zu können: ruft mich an, dann spielt ihr heute Abend gegen Gladbach!”

Das Angebot war also ein Rollentausch deluxe. Ohne zu zögern ergriff das Worum die Gelegenheit beim Schopfe und die User machten sich auf den Weg zum Weserstadion. Dass die Werder-Angestellten währenddessen im Forum aktiv werden würden, ist eher ein netter Nebeneffekt. Besser meckern kann höchstens Torsten Frings und Frisurentipps von Clemens Fritz sind wahrscheinlich genauso interessant wie der Tim-Wiese-Thread “Die besten Sonnenstudios in Bremen”.

Leider kam das Angebot an die Worumuser überraschend und die Zeit bis zum Spielbeginn war relativ knapp bemessen. Und bereits zum vereinbarten Termin am Stadion mussten wir feststellen, dass wir auf viele User verzichten müssen. Ob unfreiwillig oder manchmal auch gewollt. So konnten wir zwar K mit einem Baukran direkt aus der Weser wuchten, mussten aber feststellen, dass unsere Abwehr auch so genug schwimmt. Ergo: lieber draußen lassen. Ihre Geschlechtsgenossin Annabelle wollten wir als Linksaußen auflaufen lassen, leider bekamen wir keine Spielgenehmigung vom DFB – trotz Protesten, dass vor Jahren mit Andreas Möller schon mal eine Frau im Herrenfußball spielte. Wir haben Annabelle dann vorerst zum 1.FC Kaiserslautern ausgeliehen.

Ein zu erwartender Problemherd war dizzy, der sich weigerte zu spielen, da der Schiedsrichter ihm nicht erlauben wollte, während des Spiels auf dem Platz zu rauchen. NoClue ließen wir von uns aus draußen, der hat keinen blassen Schimmer von Fußball. Weitere Härtefalle waren Hornet, der auf dem Klo verschwand und nie wieder gesehen wurde und unser_Harry. Die optische Ähnlichkeit sowohl mit Tim Wiese als auch mit Johan Micoud veranlasste Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, Harry nicht spielen zu lassen. Weil Profis nicht mitmachen durften oder weil sie einfach nur Angst vor dem Phantom der Oper hatte? Es bleibt auf ewig ihr Geheimnis.

Kein Geheimnis blieb, dass Landjunge zu wenig Blut im Alkohol hatte. Die letzte Nacht feierte er mit ein paar Dorfmädels ziemlich heftig. Zu heftig. Gerüchteweise soll es sich aber gelohnt haben, er soll jetzt endlich ein Landmann geworden sein.

Richtig absurd wurde es allerdings, als wir in voller Montur auf das Spielfeld gingen um uns warm zu machen. Denn Stijn war vollgepackt aus der Kabine gekommen. Links ein Bier, rechts ein Bier, in der Mitte ein Bier (bitte nicht fragen, wie das möglich ist) und dann hatte er sich noch we.win um die Brust gebunden. Als Begründung gab untersommer an, dass bwin als Trikotwerbung auf der Brust schließlich nicht erlaubt sei.

Beim Warmmachen und Trainingsspielchen kristallisierte sich dann die Aufstellung heraus und wir kümmerten uns die Taktik. Das nahm gefühlte 17 Tage in Anspruch, da Co-Trainer _tdd_  über jeden Gladbacher ein zwölfhundert Seiten langes Dossier erstellt hat, das wir durchgehen mussten. Wobei die Anzahl der gefühlten Tage evtl. doch falsch ist, da ich in der Zeit eine Familie gründete, meine Kinder aufzog und mit ihnen auf der Abi-Feier war.

Doch, große Überraschung: es ging dann auch tatsächlich irgendwann mit dem Spiel los. Und das war noch langweiliger als Allofs-schläft-Witze nach 100 Jahren. Möchtegernprofis gegen eine Profitruppe der Bundesliga. Das hieß natürlich übergewichtige Säufer auf dem Platz, dutzende Fehlpässe, schlechte Abstimmung und dazu dann noch uns als Gegner. Armes Gladbach. Wäre besonders lustig, wenn wir nicht noch viel beschissener gewesen wären.

Immerhin wirkten unsere Ideen, die wir vorher bei Külem ausgeklüngelt haben. Maddin (der übrigens nicht Spielführer sein wollte) hatten wir auf den Mittelfeldmotor Gal Alberman angesetzt. Die verstrickten sich immer wieder in Diskussionen über Israel und das Problem mit den Palästinensern. Alberman geriet auch bei einem anderen Spieler, dem Baumann-Vertreter patollo, in den Fokus des Interesses. Nach jedem Foul eines Worumspielers am Gladbacher Israeli schrie Zuschauer bahamasrules “Nazi!” – was patollo dazu nutze, sich über den gesamten Spielverlauf einen Spaß daraus zu machen und bei jeder Gelegenheit Albermans Erdanziehungskraft zu testen.

Doch damit nicht Trouble genug. Innenverteidiger Bierstandszene verzettelte sich in Diskussionen mit Marko Marin, den er sogar an den Ohren gezogen und “Bengel” genannt haben soll. BSB war immer wieder zu hören, wie er Marin mitteilte, dieser solle “erstmal größer als 1,20m werden”, “Alkohol trinken dürfen” und “wisse gar nicht zu würdigen, was Gladbach damals alles erreicht hat”. Ansonsten hatte BSB die Stürmer der Gladbacher gut im Griff, was auch an seinem IV-Kollegen untersommer lag, der dafür bekannt ist, Leuten überall hin zu folgen.

Neben den Gladbacher Spielern war auch der Trainer, Teppichfreund und Blumengießer Hans Meyer oft abgelenkt. Hans Koschnick und er stritten sich um die Wette, wer denn in der DDR der bessere IM gewesen sei und versuchten sich rhetorisch zu überbieten. Meyer wähnte sich zwar als Sieger, doch das Worum überreichte Gladbach-Präsident Königs diesbezüglich später ein Protestschreiben.

Torszenen gab es in der ersten halben Stunde keine. Da aber Gladbach nicht die eigene Hälfte verlassen wollte (Hans Meyer-Taktik), trauten auch wir uns mehr und es kam zu einigen schönen Spielzügen (vorher perfekt von soviet auf einem Schachbrett in der Kabine erklärt). Trotzdem scheiterte Blut-an-den-Stollen sechsmal absolut kläglich innerhalb weniger Minuten alleinstehend vor dem Gladbacher Torhüter. Als er dann einige Minuten später und noch in Halbzeit eins ausgewechselt wurde, rief er mir noch kurz vor der Seitenauslinie zu, dass er direkt den Weg zum DFB-Admin suchen wird, um sich ab sofort “Seuche-an-den-Füßen” zu nennen.

Dann ertönte der Halbzeitpfiff. Und Halbzeit ist Mahlzeit. Patollo spendierte einen leckeren Mettigel. Eine Traineransprache gab es nicht, die meisten Spieler waren an Sauerstoffgeräten angeschlossen und konnten kaum aufpassen. Trotzdem traute sich dann doch noch jemand was zu sagen. Scout Lactoflavin hatte herausgefunden, dass der Gladbacher Dante als Kind gerne Fruchtzwerge gegessen hat, daher wohl mit größeren Gegenspielern Problem haben könnte. Und dass er in seiner Heimat eine Affäre mit der Freundin seines besten Kumpels diesem gerade dann verriet, als dieser mit ihr vor dem Traualtar stand – daher sei er taktisch wohl nicht gut geschult. Es war eine wichtige Erkenntnis und wir waren auf solche kleinen Dinge angewiesen, um gegen den Goliath aus Gladbach zu bestehen und ihn vielleicht sogar zu besiegen. (Dass Dante verletzt war und gar nicht mitspielte, fiel uns übrigens erst nach Spielende auf)

Das Spannendste passierte währenddessen auf der Tribüne. Der Captain (alt) schob einen Mann (richtig alt) durch die Ränge zum Bierstand und der dortigen Szene (uralt). Als er sein Bier bestellt und es umgehend von 7 bekommt, fällt diesem auf, dass Captain mit französischen Akzent “Don-Keh” sagt. Geistesgegenwärtig fragt er, wer denn eigentlich der alte Mann dort neben ihm sei und bekommt als Antwort “Oui, das ist mein Ohpähr”. 7 erwidert, dass er schon viel “davon” gehört habe und froh sei, sich jetzt endlich ein Bild machen zu können. Der alte Mann prostet 7 zu und faselt irgendwas von einer Sendung am Sonntagmorgen bei DSF, bei der er immer auftreten würde.

Zurück zum Fußball, denn die Pause war vorbei: Als wir wieder das Feld betreten, lasse ich meinem Unmut freien Lauf. Mittelfeldspieler Azad spielte mir viel zu schlecht. Behäbig, langsam, bei 180 Kilo Muskeln verteilt auf 1,60m Körpergröße konnte er nicht sonderlich spritzig sein, aber: über zehntausend Ballkontakte, aber nicht einen vernünftigen Pass gespielt. Aber auch der Anschiss brachte nichts, die zweite Halbzeit begann absolut langweilig. Da war schon interessanter was auf den Zuschauerrängen abging. Damir wollte auf die nächsten Tore wetten, fand allerdings kaum Interessenten dafür. Ramius wollte lieber mit ihm Pokemonkarten tauschen und d.na verfolgte den flüchtenden Damir dann quer durchs Stadion als er von seinen Wetten Wind bekam. -=RK=- hingegen saß seelenruhig auf der Tribüne und machte sich über die Worumuser Notizen, die er gerüchteweise noch zeitgleich im HSV-Forum unter “Vorschlag: Neue Spieler” postete.

Wie aus heiterem Himmel passierte dann aber auch mal wieder tatsächlich was auf dem Platz, der die Welt bedeutet… doch zurück ins Weserstadion. Denn auch dort rückte der Fußball wieder zurück in den Fokus. Das Worumteam bestimmte das Spielgeschehen, hatte viele gute Aktionen. In der 68. Spielminute war es dann soweit. Eine Ecke. Leider dauerte es zwei Minuten, bis Krusewitz ausführen konnte, denn Matrix beauftragte vorher zwei Ordner, Ausgrabungen an der Eckfahne zu machen. Er vermutete illegal von den Gladbachern gesetzte Maulwürfe, die die Ausführung des Eckballs hätten beeinträchtigen können.

Krusewitz war davon genervt, hämmerte den Ball mit voller Wucht vors Tor und schoss mich an – woraufhin der Ball unglücklich ins Tor der Gladbacher trudelt. 1-0 Führung, die Menge tobt, meine Mitspieler jubeln. Ich drücke die feiernden Jungs von mir weg und versuche sie zu beruhigen. Ist doch nur ein Tor, könnte spielentscheidend sein, kann die Wende in der Saison bedeuten. Aber mehr eben auch nicht. Ist halt nur eine Momentaufnahme, das große Ganze ist wichtiger. Und es kann noch so viel passieren. Wer weiß das schon. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Trainer Anfaro schrie wutentbrannt in meine Richtung, dass ich mich freuen solle, aber mehr als ein müdes Lächeln bekam ich nicht zustande. Und das, obwohl ich weiß, dass der Trainer immer recht hat. Immer. Vor allem, wenn er soviel erreicht hat wie Anfaro. Und auch wenn sein Bart verdammt scheiße aussieht. Das habe ich dann auch (anonym) KNB in den Notizblock geflüstert.

Apropos Trainer. Der bekommt zwei Minuten nach dem Tor eine SMS von Brain, der ihm Folgendes mitteilt: “Gerade erfahren: Tor für Werder in der 68. Minute, Juve-Fans sprechen von der 69. Chelsea hat hingegen Diskussionen darübe abgelehnt. Dar Spieler, der das Tor gemackt hat, soll auch der Torschütze sein, soweit ich weiß. Tzwei andere Spielr seien einköpfbereit hinter ihm auch noch hochgesprungn – wer das aber wahr, das weiß ich nicht. Auf jeden Fall 1-0, erste Sache der Agenda abgehackt”.

Nach Verletzung von BSB (75 Minuten kein Alkohol) will Anfaro dann Dennis Diekmeier einwechseln… der sitzt aber nur als Gast auf der Tribüne. Ebenso wie Maximilian Nicu und Zlatan Ibrahimovic, die gesperrt sind, dafür aber 21 zahlende Freunde mit ins Stadion nahmen. Doch während Anfaro sich noch über Diekmeier monierte, musste er der zweiten Worumer ersetzen. Ex-Bremer Paul Stalteri liefert eine absolut grauenhafte Leistung, in der Defensive schießt er einen Bock nach dem anderen. Xanti muss daher schwer verwundet ins Krankenhaus. Unser Trainer will kantersieg einwechseln, doch der will nicht, redet von “ich passe nicht zum kommenden Spielverlauf” und stattdessen kommt letztendlich dann Unentschieden ins Spiel. Eine Einwechslung mit fatalen Folgen. Nur eine Minute später trifft mit dem einzigen Gladbacher Torschuss der gesamten Partie Oliver Neuville in die Maschen. Der Ball war unhaltbar, machte beim Vorbeifliegen dem Torhüter Die Nase eine solche.

Danach gerieten wir etwas ins Schwimmen in der Defensive und fühlen uns jetzt so richtig wie Werder. Zehn Minuten sind noch zu spielen, als ich unglücklich den Ball an die Hand bekomme und dabei auch noch im eigenen Strafraum stehe. Der Schiedsrichterassistent hebt zwar die Fahne, doch es ertönt kein Pfiff. Während weitergespielt wird, schaue ich mich verdutzt um und sehe wie garrincha hinter der Werder-Spielerbank die Schiedsrichterin begattet. Stijn filmt das Ganze mit seinem Handy und ich will gerade “Stijn, Du Schwijn!” rufen, denke mir dann aber: wer in der Steinhaus ist, der sollte sich nicht mit Stijn …..oder wie ging dieses Sprichwort? Egal.

Kurze Zeit nachdem die Frau Schiedsrichtern wieder das Feld betritt, flog dann übrigens Shaoqiang vom Platz. Er hatte es geschafft, in 90 Minuten allen Gladbachern die Bundesligatauglichkeit abzusprechen. Beleidigend wurde er aber nie – bis ihm Neuville antwortete, dass Shao selber nicht besser als Milan Baros sei. Obwohl Shao kein Chinese ist, hat er ihn dann wohl zu Chop Suey verarbeitet. Shao verließ etwas bedrückt den Platz und trottete Richtung Kabine. Auf der Bank sitzend erkundigte sich Rucksackfranzose beim Trainer, wohin denn unser Nicht-Koreaner gehen würde. Als dieser ihm mitteilte, dass der Nicht-Japaner direkt duschen gehe, verschwindet Rucksackfranzose in Rekordgeschwindigkeit und mit breitem Grinsen im Gesicht ebenfalls in den Katakomben.

Und dann ist es vorbei. Ende. Aus. Nur unentschieden gespielt. Wie die Profis. Die Zuschauer pfeifen, jemand hält ein Plakat mit der dicken Aufschrift “Ihr seid Lebensverlierer!” hoch. Hat irgendwie Ähnlichkeit mit einem amerikanischen Rapper, dieser Typ. Aber was solls. Mit gesenkten Köpfen ging es traurig vom Platz runter. Immerhin Katarina tröstete uns, indem sie allen Bier aufs Feld brachte. Die Interviews danach waren aber trotzdem schlimmer als man erwarten konnte. Rolf Töpperwien nannte mich “Moritz Unnknoffn”, er wisse das genau, er habe mit Verwandten von mir gesprochen. Stijn antwortete auf eine zweiminutenlange Frage mit einem kurzen “öhm.. Prost!” und als ich sagte, dass wir “gute Anlagen gezeigt haben, darauf aufbauen können und uns nur selber belohnen müssten” fühlte ich mich irgendwie komisch. Anfaro sprach davon, dass wir die klar bessere Mannschaft waren, “so müssen wir weiter auftreten, dann werden wir auch mit Erfolg belohnt.“ Zum Glück übernahm Pressesprecher KarlAuer dann die weiteren Interviews, auf jede Frage antwortete er gelassen und souverän mit “Das interessiert mich nicht, das interessiert mich wirklich nicht”. *666* lies eine Pressemitteilung zum Spiel an die Medien faxen, in der diverse Wortspielchen, aber nicht ein Wort zum Ergebnis drin vorkam.

Torsten Frings schrieb derweil im “Morum” (Mecker-Forum), dass man den Trainer entlassen sollte, er “setze keine Impulse mehr, seine Taktik kennt mittlerweile jede Sau, der hat sich einfach abgenutzt”. Linienrichter Jablonski verteidigt Anfaro bis aufs Blut, für einen Wechsel sehe er keine Notwendigkeit. Doppelagent Rulli Hoeller aka Zweitnick “Vudi Roeller” brachte unterdessen die Gerüchteküche zum kochen. Werder sei an Lyons Claude Puel dran ist und er sei sich zu 100% sicher, dass dieser nächste Woche unterschreiben wird. Klaus Allofs, im Morum unter Pseudonym “PimpSAU” schreibend, hegte Zweifel, ob man das Gesamtpaket des Nachfolgers stemmen kann. Der Rest, vor allem Tim Wiese, saß Popcorn essend vor dem Notebook und der Puel-Fred füllte sich Seite für Seite.

Ein Kuriosum sei hier auch aufgelöst: der Morumuser “Diego10″ ist wirklich der Zauberzwerg persönlich. Manche zweifelten dies an, da der User auf deutsch schrieb. Allerdings übernahm das Posten meist Sarah Connor, was aufflog, als Diego10 im Morumsgasthaus einem anderen einen Tee “aufblühen” wollte und bei “Was hört ihr gerade?” nur Links zu Sarah Connor-Videos bei Youtube mit dem Beisatz “echt tolle Frau, müsst ihr mal anhören” postete.

Während die Mannschaft in der Kabine heulte und die Profis im Morum meckerten nahm das Unheil seinen Lauf. Geschäftsführer Matjes feuerte das gesamte Trainerteam, hackte die Morum-Seite, hinterließ dort eine Falschmeldung “Kevin Kuranyi ab sofort Bremer!” und ich wählte dann die Nummer von Borns Handy. Der meldete sich, nahm das Ergebnis des Spiels zur Kenntnis und überließ mir das Reden…

Ich: “Okay.. hast gewonnen… müssen wir jetzt irgendwie Buße tun?”

Born: ”Nein, ich werde euch nur ab sofort einmal die Woche im Worum nerven!”

Ich: “Mit bösen Postings, Beleidigungen, Provokationen, Links zu WOL?”

Born: “Exakt…. das alles … und noch viel mehr, würde ich machen, wenn ich Koenich vom Worum wär…”. Dann legte er auf… Stirnrunzeln. Verwirrtheit. Was war das jetzt? Ich verstand es nicht – bis mir auf einmal der Anhang seiner eMail vom Rollentauschangebot einfiel, es war ein Foto eines Filmplakats: “Die Born-Verschwörung”. Ab morgen im Kino. Tickets reduziert, denn der Kunde ist Koenich.

[MaxUnknown]